British Columbia: First Nations zwischen Tradition und Moderne

Cowichan 2008

In Kanada gibt es mehr als 700 verschiedene Indianerstämme. Die meisten der „First Nations“ wie sie dort genannt werden, leben in Britisch Columbia. In BC sind circa 200 First Nations-Stämme zu Hause –mehr als in jeder anderen Provinz Kanadas. So unterschiedlich die Sprachen und Traditionen sind, so vielfältig sind auch die heutigen Tourimusangebote, die angeboten werden.

(Foto: Aboriginal Tourism Association of BC,  Dannielle Hayes)

Royal BC Museum: Sprache der First Nations

Noch bis Juni 2017 ist „Our Living Languages: First Peoples’ Voices in BC“ zu sehen. Die gemeinsam vom First Peoples’ Cultural Council und dem Royal BC Museum ins Leben gerufene Ausstellung bietet einen faszinierenden Blick auf die sprachliche Vielfalt der indigenen Völker British Columbias. Ihr Fokus liegt auf der wachsenden Strömung, diese Sprachen lebendig zu halten. Denn nur fünf Prozent der in BC beheimateten First Nations beherrschen ihre Sprache fließend – zumeist sind dies die Stammes-Ältesten. Renee Sampson, eine junge Angehörige der Saanich First Nation, begann nach Abschluss der High School die Sprache ihrer Ahnen zu lernen. www.fpcc.ca

Touren & Kulturzentren

Tuckkwiowhum Heritage Interpretive Village, nordöstlich von Boston Bar und „”Hell’s Gate”“ gelegen, lädt Reisende ein, die Geschichte und Kultur der hier heimischen Nlala’´pamux First Nations kennenzulernen. Das Museumsdorf bietet die Möglichkeit, Wohnhäuser, Räucherhütten und Gemeinschaftshaus, das sog. “„pit-house”“, mit einem qualifizierten Guide oder auf eigene Faust zu erkunden. Wer etwas Zeit mitbringt, kann tiefer in die Traditionen eintauchen und an Kursen im Herstellen von Trommeln, Konservieren von Lachs und Sammeln von Wildkräutern teilnehmen. Übernachtungen in traditionellen Zelten, den Tipis, runden das kulturelle Erlebnis ab. www.tuckkwiowhumvillage.com

Wer nur für einige Tage in BC ist, kann bereits wenige Minuten von Vancouvers Innenstadt entfernt in vergangene Zeiten eintauchen. Takaya Tours bieten Kanu- oder Kajakfahrten durch die malerischen und geschützten Gewässer von Burrard Inlet und Indiam Arm an. Während der Gast in einem nachgebauten, 45 Fuß langen, traditionellen Kanu der Salish First Nation paddelt, erzählen Guides überlieferte Geschichten, singen traditionelle Lieder und weisen auf einstige Dörfer und Stätten entlang der Route hin. www.takayatours.com

Auch Talaysay Tours an der nördlich von Vancouver gelegenen Sunshine Coast bieten Outdoor-Abenteuer und die Möglichkeit, Einblicke in die Kultur, Geschichte und ökologische Sichtweise der First Nations zu erhalten. Die Eigentümerin Candace Campo ist Mitglied der Shishalh First Nation und begleitet (Schneeschuh-)Wanderungen, Kajaktouren und Ausflüge in einem traditionellen Kanu. Darüber hinaus leitet sie Trommel-, Gesangs- und Kunst-Workshops. Die Kajaktouren führen in eine spektakuläre Tierwelt, in der Adler, Eisvögel, Kormorane, Schweinswale und Lachse zu Hause sind. Darüber hinaus gibt es spezielle Wander- und Kajakprogramme für Frauen. www.talaysay.com

Ein Paradies in Gefahr

Nördlich der Johnstone Strait liegt der Great Bear Rainforest, der Regenwald des Großen Bären. Hier, wo der letzte ursprüngliche und intakte Regenwaldbestand dieser Welt stehen soll, lebt der seltene weiße Kermodebär, auch „Spirit Bear“ genannt. Dies ist auch die Heimat der Kitasoo/Xaixais First Nation reich an Kultur und Geschichte mit über einhundert dokumentierten kulturellen Stätten. www.spiritbear.com

Leider ist eines dieser letzten Paradiese in Gefahr: Great Bear Rainforest darf nicht sterben – unterstützen Sie mit uns die First Nations

In einer gänzlich anderen, weil kargeren Landschaft nahe Willams Lake, kann Doug Green von Cariboo Chilcotin Jetboat Adventures seine Besucher ebenfalls dorthin bringen, wo keine Straße hinführt. Er steuert sein Boot durch Stromschnellen und vorbei an bizarren Gesteinsformationen, so genannten Hoodoos. “Der Fraser River hat den größten Bestand an Lachsen und die größte Population an Dickhornschafen in der Welt, aber es gibt keine Straßen oder Ortschaften in diesem Gebiet. Diesen Teil der Welt bekommt kaum je ein Mensch zu sehen”, so Doug Green.

Doug Green, dessen Vorfahren Tsilhquot’in (Chilcotin) und Cree waren, gibt Jahrhunderte altes Wissen über Heilpflanzen, Flora und Fauna und alte Weisheiten weiter, während er Besucher zu einstigen Dörfern führt, zu traditionellen Fischgründen, verlassenen Minen und zu Stätten mit Piktogrammen und Petroglyphen, die zehntausende Jahre alt sind. www.jetboatadventures.com

Wer seine Reise eher nach innen ausgerichtet hat, dem bietet Kootenay Wilderness Tours kulturelle, spirituelle und Aktiv-Programme in den Rocky Mountains. Die drei- bis achttägigen Aufenthalte in der Cross River Cabins Wilderness Lodge (ca. 1,5 Stunden südwestlich von Banff/Alberta) verbinden Wanderungen, Rucksacktouren, Rafting und Kanufahrten mit Erfahrungen und Überlebenstraining in der Wildnis und traditionellen Zeremonien der First Nations. Die Gäste übernachten in traditionellen Tipis oder gemütlich eingerichteten Blockhütten. www.crossriver.ca

I-HOS Cultural Tours nehmen ihre Besucher mit in das einstige Gebiet der Tla´’amin First Nations im Desolation Sound an British Columbias Sunshine Coast, die nur 45 Kilometer nordwestlich von Vancouver beginnt. Dabei kann der Gast wählen, ob er im Nachbau eines traditionellen Kanus oder im motorisierten Zodiac die majestätischen Fjorde erkunden möchte. Ausgangsort für beide Touren ist der Ort Lund – kurz dahinter endet übrigens die befestigte Straße, und ein Fortkommen ist nur noch per Boot oder Flugzeug möglich. Wer es bodenständiger mag, hat die Möglichkeit, sich im Flechten von Zedernholz zu üben.  www.Ihostours.com

T´’ashii Paddle School bietet Touren an den südlichen Rand des Clayoquot-Sunds an, der an der Westküste Vancouver Islands liegt. In einem auf traditionelle Weise gebauten „Dugout Canoe“ lernen die Teilnehmer die Kunst des gemeinsamen Paddelns und erfahren von einem Guide der Nuu-chah-nulth First Nation viel über deren Kultur. Das Kanu ist natürlich auch ideales Transportmittel, um die zerklüftete Insellandschaft des UNESCO-Biosphären-Reservats und des Pacific Rim National Parks mit seinen Walen und Bären zu erkunden. www.TofinoPaddle.com

Natur und Kultur entlang des Sea to Sky Highway
Der Ausbau des malerischen Sea to Sky Highway, der Vancouver und Whistler miteinander verbindet, war eine der Grundbedingungen, um die Olympischen Spiele 2010 ausrichten zu dürfen. 600 Millionen kanadische Dollar kosteten Begradigung und Verbreiterung der Strecke, die zu mehr Sicherheit und kürzeren Fahrzeiten führten.
Die “„Cultural Journey Sea to Sky”“ nimmt Besucher mit auf eine Reise in das Land der Squamish und Lil’wat First Nations mit ihrer reichen Geschichte. Die Region ist für beide indigenen Stämme seit Jahrtausenden traditionelles Gebiet zum Jagen, Handeln und Ort der Spiritualität. Die Webseite http://slcc.ca/experience bietet eine interaktive Landkarte, einen Überblick über die Highway-Beschilderung sowie allgemeine Informationen zum Projekt. Entlang des Highways 99 gibt es sieben Haltebuchten mit insgesamt 84 Infotafeln sowie touristische Attraktionen zu entdecken. Die Reise gipfelt an der neuen Salish-Skulptur, die Besucher seit September 2010 auf dem Whistler Mountain, nahe der Peak-2-Peak-Gondelstation, willkommen heißt.

Traditionelle Küche 

Das Kekuli Café in Westbank am Okanagan Lake begrüßt seine Gäste mit den beruhigenden Worten „”Don’’t Panic…We Have Bannock!“” Der in Öl ausgebackene oder frittierte Brotteig (heute zumeist aus Weizenmehl, traditionell aus zerstoßenem Mais oder Wurzeln hergestellt) gilt als Grundnahrungsmittel der indigenen Küche. Außerdem bieten die Café-Betreiberinnen unter anderem eine „”Drei-Irokesische Schwestern-Suppe”“, die aus Kürbis, Mais und Bohnen besteht, diverse Bannock-Burger sowie Bannock Indian Taco an. www.kekulicafe.com

Das Salmon n`’ Bannock bistro in Vancouver serviert indigene Gerichte mit einer Prise Haute-Cuisine; darunter kandierter Räucherlachs oder gedünstete Farnspitzen (nach Saison) sowie herzhafte Wildeintöpfe oder gebackener Rotlachs mit Wildreis, Cranberrys und Waldpilzen. www.salmonandbannock.net

Im Pacific Rim National Park liegen der Wickaninnish Beach mit der Besucherinformation des Nationalparks und dem Restaurant Kwisitis Feasthouse. Traumhafte Ausblicke auf den Pazifik, mystische Sonnenuntergänge werden durch authentische First Nations-Gerichte ergänzt, zu deren Zutaten Krabben, Heilbutt, Lachs, Hering, Wild, Ente, Austern und Muscheln zählen. www.KwisitisFeasthouse.com

Einige First Nations-Kulturzentren in British Columbia betreiben Cafés, die indigene Gerichte anbieten, darunter das Quw´utsun´’ Cultural Centre in Duncan und das Sqamish Lilwat Cultural Centre in Whistler. www.quwutsun.ca,  www.slcc.ca

Wohnen mit kulturellem Ambiente

Übernachten, wo der Lachs entspringt: Quaaout Lodge & Spa at Talking Rock
Die Quaaout Lodge & Spa at Talking Rock Golf Resort am Nordufer des Little Shuswap Lake bietet seinen Gästen neben Übernachtungsmöglichkeiten in traditionellen Zelten, den sog. Tipis, und einem 18-Lochplatz jetzt auch neue Exkursionen: “Paddle the Path of the Salmon”“ nimmt die Teilnehmer mit auf den Adams River. Dieser Zufluss des Fraser River ist eines der bedeutendsten Laich-Gebiete des Sockeye-Lachses in ganz Nordamerika. Mit jedem Paddelschlag in einem nachgebauten Kanu der ersten Pioniere wird die Verbindung zwischen den heimischen Shuswap First Nations und dem reichen Ökosystem der Region deutlicher. Am Ende des Ausfluges wartet ein Abendessen in Jack Sam´’s. Das Restaurant der Lodge bietet traditionelle Gerichte wie Wapiti-Hirsch, Büffel und natürlich auf Zedernholz gegrillter Lachs. www.quaaoutlodge.com

Erstes First Nations Art Boutique Hotel in Kanada
Ende Mai 2014 hat in Vancouver, dort wo Gastown und Chinatown aufeinander treffen, die Skwachays Lodge (spricht sich „”Skwotsch-Eis”“) eröffnet. Die 18 Zimmer wurden von sechs First Nations-Künstlern in Kooperation mit sechs Innenarchitekturbüros gestaltet. Jedes einzelne Zimmer wurde mit indigenen Malereien und Kunstobjekten ausgestattet.

Zimmer 504 heißt “„Wilderness Teachings Suite” hier flossen die Ideen von Lou-ann Neel (Ika´’wega), Mitglied der Kwakwaka’´wakw Nation, ein, die u.a. eine Wand in eine Baumlandschaft mit riesigen Traumfängern verwandelt hat. Drucke und handgeschriebene Gedichte schmücken die Wände der Poem Suite (Zimmer 501).
So wie Lou-ann arbeiteten alle Künstler und Innenarchitekten unentgeltlich für dieses Projekt, welches das Gebäude der Vancouver Native Housing Society in der West Pender Street in ein Boutique Hotel verwandelt hat. Auch die Künstlerin Corinne Hunt, die bereits die Medaillen der Olympischen Winterspiele 2010 entworfen hat, gestaltete drei Zimmer. http://skwachays.com

Das jüngste Hotel an Vancouver Islands Westküste ist das 2013 eröffnete Wya Point Resort in Ucluelet, das kürzlich von Tripadvisor mit dem “2014 Certificate of Excellence” ausgezeichnet wurde. Es ist von 2,4 Quadratkilometer Regenwald umgeben und liegt auf dem Land der Ucluelet (ju-klu-ith) First Nation. Die luxuriösen und geschmackvoll eingerichteten Holz-Chalets und komfortablen Yurten stehen den Gästen das ganze Jahr über zur Verfügung. Direkter Zugang zum Privatstrand oder wenige Fußminuten zum Pacific Rim National Park sorgen für Robinson Crusoe-Atmosphäre. Übrigens wurden Teile der letzten Episode der Vampir-Sage „”Twilight”“ hier im Nationalpark gedreht. www.wyapoint.com

 

Zeichen der Vergangenheit: Tsa-Kwa-Luten Lodge
Die Insel Quadra Island vor Campbell River (Vancouver Island) lässt sich in relativ wenigen Worten umreißen: Spektakuläre, malerische Landschaft, Kultur, Kunst und relaxter Lebensstil. Jahrtausende alte Petroglyphen (Felszeichnungen der Ureinwohner) erzählen vom Leben des hier ansässigen Zweiges der Kwagiulth First Nations. In der Tsa-Kwa-Luten Lodge, ein dem traditionellen Baustil der Küstenindianer nachempfundenes Hotel, ist eine Broschüre über die Petroglyphen erhältlich samt Wegbeschreibung zum Strand und Infos zu den einzelnen Felsritzungen. www.quadraisland.ca,  www.capemudgeresort.bc.ca

Familiensache: Farmen in British Columbia

Obst und Gemüse oder Marmeladen, Brot, Kuchen und Käse farmfrisch direkt im Bauernladen oder im  hofeigenen Café. Wer für seinen nächsten BC-Urlaub noch Zwischenstopps auf dem Weg von Vancouver in die Region der Rockys sucht, findet nachfolgend einige Empfehlungen.

Seit genau 20 Jahren betreiben Jordan und Trish Sturdy – mittlerweile unterstützt durch ihre Töchter Emma und Thea – die North Arm Farm in Pemberton, nördlich von Whistler. Auf 24 Hektar Land bauen sie einen Mix aus Bio-Gemüse und -Obst an. Die Bauernhof-Küche bietet täglich ein breites Angebot an hausgemachten belegten Broten und warmen Gerichten; darüber hinaus stehen Pickles und die unterschiedlichsten Obstkuchen auf der Karte.  www.northarmfarm.com

In Cache Creek, westlich von Kamloops, steht der Name „”Horstings”“ noch immer für frische und saisonale Leckerbissen, obwohl der Bauernhof neue Besitzer gefunden hat. Denn Eigentümer Marc und Dianne Shane haben nicht nur die Philosophie der Produktfrische übernommen. Sie betreiben auch den Hofladen und das Café der Horstings Farm weiter, wo sie täglich frisch gebackenes Vollkornbrot, Äpfel direkt von der Obstwiese und Kuchen nach alten Horstings-Rezepten anbieten. www.horstingsfarm.com

Auf dem 260 Hektar großen Gelände der Covert Farms sind Bauern in dritter und Bio-Winzer in erster Generation zu Hause. Das Weingut liegt nördlich von Oliver, der heimlichen Weinhauptstadt Kanadas, und zu Füßen des markanten Felsvorsprungs McIntryre Bluff mit herrlichem Blick auf den Okanagan-See. Zu den Rebsorten, die Winzer Gene Covert anbaut, zählen u.a. Weißburgunder und Sauvignon Blanc/Semillon. Insbesondere nach einer Wanderung oder Radtour in der Umgebung lässt es sich auf dem Gut bei einem Glas Wein und kleinen hausgemachten Snacks ausgezeichnet entspannen.  Am 20. Juni wird die Saison der Gutshof-Dinner eingeläutet. www.covertfarms.ca

Davison Orchards Country Village ist ein 28 Hektar umfassender Familienbetrieb, der einst zu den Apfelplantagen des Unternehmens McIntosh gehörte. Heute wächst hier saisonales Obst und Gemüse, das im Hofladen verkauft wird. Auntie May’s Deep Dish Café bietet hausgemachte Snacks, Mittagessen und Kuchen, darunter auch glutenfreie Varianten. Die Außenterrasse verfügt zudem über Panoramablicke ins Okanagan-Tal.  www.davisonorchards.ca

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1 response to British Columbia: First Nations zwischen Tradition und Moderne

  1. Super, dass ihr euch auch mit den First Nations und ihrer Geschichte befasst. Es ist so wichtig für alle, die in Kanada leben oder dort Urlaub machen, mehr über die Traditionen und Lebensweisen der kanadischen Ureinwohner zu erfahren. Great! :-)

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