Canada Scouts: Welcher Campground ist der Richtige für mich?

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Im Wohnmobil ist immer alles dabei: Bett, Bad und Küche inklusive Herd, Backofen, Tiefkühlfach, Geschirr und Töpfe und man kann genau dort anhalten, wo es einem gefällt. Und selbst mit Auto und Zelt bieten die kanadischen Campgrounds einigen Komfort. Unser Canada Scout Kar-Hans Kern stellt die wichtigsten Arten von Campgrounds in Kanada vor…

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Forest Campgrounds

Unsere Lieblingscampgrounds sind die sogenannten „Forest Campgrounds“. Es handelt sich dabei meist um einfache Stellplätze ausgestattet mit Holztisch und Bänken und Metallring oder gelegte Steine für das Lagerfeuer. Die Plätze sind in ihrer Mehrheit kostenlos und eher von Einheimischen besucht. Meist liegen sie etwas abseits von Highways, an Flüssen und Seen, in Wäldern versteckt und sind i.d.R. über gravel roads (Schotterpisten) erreichbar. Hier findet man Ruhe und Einsamkeit und das, was für uns Kanada ausmacht. Diese Plätze werden nicht reserviert, sondern funktionieren auf der Basis von first come first served. Sie sind das ganze Jahr über geöffnet, wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen. Hilfreich zum Finden der Plätze sind die detaillierten „Backroad Mapbooks”  und das Buch „Camp free in BC“.

Mehr Infos: www.sitesandtrailsbc.ca/search/search-location.asp

 

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Provincial Parks

Ebenfalls mitten in der Natur gelegen sind die Provincial Parks. In meist schön gestaltetem Ambiente mit viel privatem Platz, Holztischen und Bänken sowie einem Feuerring ausgestattet, verfügen sie meist auch über Wasserversorgung, Toiletten, Abfallbehälter und in manchen Parks gibt es sogar eine Sani Dump Station. Stromanschlüsse gibt es meist keine. Die Parks werden von Rangern betreut, die Ansprechpartner für die Touristen sind und oftmals auch Feuerholz verkaufen. In Parks wie dem Birkenhead Lake, Manning, Wells Gray oder Horsefly Lake gibt es sogar Kanuverleiher und im Wells sogar Cafe, Dusche und einen kleinen Shop.

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Diese Plätze sind während der Saison geöffnet und kostenpflichtig mit einem Preis von ca. 15-20 CAD. Manche können sogar vorab reserviert werden. Ein Teil der Plätze ist außerhalb der Saison mit einer Schranke verschlossen. Andere wiederum können außerhalb der Saison ohne die ansonsten vorhandene Infrastruktur dennoch zum Campen benutzt werden (z.B. Wells Gray).

Mehr Infos:
www.env.gov.bc.ca/bcparks
http://albertawow.com
www.albertaparks.ca

 

Nationalparks

Die Campgrounds in den Nationalparks sind gut organisiert und verwaltet. Sie liegen in wunderschöner Natur aber bieten an den zentralen Punkten wie in Jasper einer deutlich größeren Besucherzahl Platz. Dennoch verfügen die Stellplätze über die gewünschte Privatsphäre. Ausgestattet sind sie mit Tisch und Bänken sowie Feuerringen samt (zu bezahlendem) Feuerholz. Wer Strom, Wasser und Abwasser direkt am Stellplatz möchte, kann dies an vielen Stellen als Full-hook-up buchen. Ein Zwischending sind die Stellplätze ohne Wasser aber mit Stromanschluss. Die Infrastruktur beinhaltet darüber hinaus oftmals auch Duschen mit warmem Wasser, manchmal überdachte Kochstellen, Gelegenheit zum Geschirr spülen etc. Auch Sani Dump Stationen sind bei vielen Parks vorhanden. Sie sind saisonal geöffnet und manche Parks wie in den Rocky Mountains bieten sogar Gelegenheit zum Wintercamping. Stellplätze können vorreserviert werden.

Mehr Infos: www.pc.gc.ca/eng/pn-np

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Campgrounds bei Lodges und Ressorts

Gerade in der Cariboo, Chilcotin, Coast Region aber auch an den anderen Stellen in BC fanden wir Ressorts und Lodges, die zu einem Preis ähnlich wie in den Provincial Parks, Stellplätze für unseren Truck anboten. Das hat den Vorteil, die Infrastruktur der Ressorts abseits von Provincial und Nationalparks nutzen zu können und dennoch das Camperfeeling nicht aufgeben zu müssen. Da die Ressorts und Lodges meist an schönen Stellen in der Natur liegen, ist das auch eine der zahlreichen Möglichkeiten für einen Camperurlaub. Außerdem kennen die Besitzer der Lodges die Gegend, sind oft gerne bereit Trails zu zeigen oder selber Ausflüge mit zu begleiten.

 

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Private Campgrounds

Private Campgrounds verfügen meist nur über schmale Stellplätze (es gibt Ausnahmen-z.B. Rip Rap im Bella Coola Valley, u.a.). Dementsprechend findet man wenig Privatsphäre aber dafür die entsprechende Infrastruktur. Bei der Rückkehr nach Vancouver ist der Burnaby RV Park ein solches Beispiel für uns. Eng stehen die Wohnmobile, nur durch eine Hecke getrennt. Dafür ist von der Waschanlage für Wohnmobile bis hin zum Schwimmbad alles vorhanden. Die WoMos sind Full-hook-up versorgt, es gibt W-Lan, Einkaufsmöglichkeiten und wenige hundert Meter entfernt eine Sky Train Station.
Ansonsten greifen wir bei unseren Reisen nur selten auf private Campgroundstellplätze zurück.

Walmart

Auch das geht z.B. auf der Fahrt zurück nach Vancouver kann man auch auf dem Parkplatz des Walmart eine Nacht verbringen. Das ist erlaubt und daran zu erkennen, dass schon andere dort parken. Auch bei McDonalds haben wir das schon gemacht. Nicht das Schönste feeling aber zweckmäßig. Die Bilder zeigen Forest Campground, Provincial Park und Infrastruktur, Nationalpark, Lodge, Burnaby und Walmart in Chillliwack. Trotzdem sollte man vorab den Store Manager besser fragen.

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Bildband

Über den Autor

Mit der ersten Reise nach Kanada im Jahr 2009 veröffentlichte Karl-Hans Kern seine Reiseerzählungen in dem Taschenbuch: DAS CANADAVIRUS bei BoD.
Als leidenschaftlicher Fotograf lieferte er die Bilder und Texte zum zweiten Werk, einem Bildband über die Cariboo Chilcotin Coast Region British Columbias.

Über 200 Aufnahmen einer grandiosen Landschaft, Bären beim Lachsfang, Wanderungen durch die kanadische Wildnis oder Camping an einsamen Seen entführen in das Sehnsuchtsland. Mit Reiseerzählungen und zahlreichen Reisetipps liefert das Buch all denjenigen Informationen, die Abseits von Hauptstraßen und Touristenströmen ihr ganz persönliches Abenteuer suchen.

Mehr Infos: www.canadavirus.de

(Fotos und Text: Karl-Hans Kern)

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