Lieblingslokale für wenig Geld in Vancouver

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Es gibt viele verschiedene Konzepte von Work & Travel. Manch einer ist ständig unterwegs, andere bleiben ein ganzes Jahr an einem Ort, wieder andere haben vielleicht das eine geplant und machen letztlich das andere. Doch man kann sich wohl darauf einigen, dass sie alle eines gemeinsam haben: Geld ist nicht gerade im Überfluss vorhanden. Studentin Amelie erfüllt sich ihren Traum und lebt ein Jahr in Vancouver (British Columbia). Für Mein Kanada Reiseplaner hat sie uns eine kleine Auswahl ihrer Lieblingslokale zusammengestellt, in der sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Lieblingslokale in Vancouver

Work & Travel ist eine Gratwanderung zwischen kalkulierender Sparer-Mentalität und spontaner Urlaubs-Großzügigkeit. Gerade in einer teuren Stadt wie Vancouver heißt es daher abwägen, denn die Metropole bietet eine unendliche Vielfalt verlockender Freizeit-Vergnügungen, die jedoch alle bezahlt werden wollen. Hippe, außergewöhnliche Bars, Cafés und Restaurants, die gleichzeitig noch bezahlbar sind, finden sich meist gar nicht so leicht.

The Cambie

The Cambie Bar & Grill ist die perfekte Anlaufstelle für Work&Traveller, da der Pub direkt an ein Hostel angeschlossen ist und man hier daher immer auf ein junges, internationales Publikum stößt. Die ideale Lage mitten im touristischen Viertel Gastown, ganz in der Nähe der Waterfront Station, tut das Ihrige. Das Lokal lockt mit täglich wechselnden Bier-, Shot- und Longdrink-Specials und anderen Angeboten wie beispielsweise dem jeden Mittwoch stattfindenden Chicken-Wings-Wettessen. Die ausgedehnten Öffnungszeiten von sieben Uhr morgens bis zwei oder sogar drei Uhr nachts sind für kanadische Verhältnisse bemerkenswert und ziehen Gäste zu jeder Tageszeit an. www.cambiepubs.com/cambie-gastown

Tacofino

Auch die Taco- und Burrito-Bar Tacofino hat einen Standort in Gastown und greift den „Hipster-Stil“ des Viertels gekonnt auf. Hier wird Wert auf Design gelegt – von der Inneneinrichtung des Lokals über die Social Media Accounts bis hin zur Speisekarte ist alles überaus geschmackvoll gestaltet. Das Essen selbst tut diesem ersten Eindruck keinen Abbruch: traditionell mexikanische Küche trifft ausgefallene, moderne Kreationen, die so gut schmecken wie sie aussehen. Es lohnt sich, die tägliche Happy Hour von drei bis sechs Uhr nachmittags auszunutzen, wobei auch nichts gegen einen abendlichen Besuch spricht, um die ausgefallene Getränkekarte durchzuprobieren. www.tacofino.com/menus/vancouver

Earnest Icecream

Vor allem an warmen Sonnentagen sprechen die langen Schlangen vor dem Eiscafé Earnest Icecream für sich. Das ständig wechselnde Sortiment geschmacksintensiver Eissorten ist regional und saisonal produziert, was die süßen Sünden ein bisschen weniger sündhaft macht. Für den extra Energiekick kann man einen Eisbecher mit Espresso-Shot bestellen. Dauerbrenner wie die Sorte „Salted Caramel“ werden zudem in verschraubten, wiederverwendbaren Einmachgläsern verkauft, sodass sich der Genuss auch mit nach Hause nehmen lässt. Selbst die Servietten und Plastikbecher sind recyclebar. Mehr Hipster geht wohl nicht… www.earnesticecream.com

The Cobalt/The Boxcar

Auf Tripadvisor als „the only bars that matter“ angepriesen, erscheinen diese zwei direkt nebeneinander liegenden Bars wie ein einziges Lokal, nicht zuletzt da sie durch eine Tür im Innern verbunden sind. Hier ist eigentlich für jeden was dabei – das Programm im The Cobalt reicht von der populären wochentlichen Karaoke Night über eine Vielzahl hochkarätiger Konzerte bis hin zu Drag Shows an den Wochenenden. Nur ein paar Schritte von der abgedunkelten Kneipen-Atmosphäre entfernt erwartet einen das lichtdurchflutete Ambiente des The Boxcar, wo sich aus einem schier endlosen Bier- und Cidersortiment auswählen lässt. Doch auch für die weniger ausgeprägten Bierliebhaber gibt es hier gute Optionen. www.thecobalt.ca

The Foundation

Auch Vegetarier und Veganer kommen in Vancouver nicht zu kurz. In den meisten Restaurants gibt es überzeugende vegetarische Alternativen zu den Gerichten, die Fleisch enthalten – bei The Foundation findet sich jedoch überhaupt kein Fleisch auf der in Jugendsprache gefassten Speisekarte. Berühmt-berüchtigt sind die sogenannten „Utopian Nachos“, die in verschiedenen Geschmacksvariationen erhältlich sind. Doch wenn man den Blick über die im Stil eines Retro Diners gehaltenen Tische der anderen Gäste wandern lässt, sehen alle Gerichte überaus ansprechend aus. Noch spät abends kann man hier auf ein Bier vorbeikommen, zum Beispiel auf eins der in Vancouver ansässigen populären Parallel 49 Brauerei.

The Eatery

Aufgrund von über 50% asiatischer Bevölkerung ist Vancouver bekanntlich die beste Stadt für Sushi nach Tokyo. Daher darf ein Sushi-Restaurant auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. The Eatery gibt es seit 1983 in Kitsilano und ihr Charme ist seither unübertroffen. Ob es hier das beste Sushi der ganzen Stadt gibt, darüber lässt sich streiten, doch die freche, schummerige Atmosphäre ist auf jeden Fall einmalig. Kreationen wie die „beet it roll“ mit roter Beete lassen experimentierfreudigen Sushi-Liebhabern das Wasser im Munde zusammenlaufen, doch auch diejenigen, denen roher Fisch eher suspekt ist, werden hier satt. www.heeatery.ca

The Warehouse

Der ultimative Tipp für den schmalen Geldbeutel ist ohne Frage The Warehouse. Hier kostet alles nur $4,95 plus Tax, was sich zu etwa $5,25 summiert. So zentral wie nur möglich inmitten der Partymeile Granville Street gelegen, ist der Laden immer proppenvoll, denn was man hier für wenig Geld bekommt, ist wirklich beachtlich. Insbesondere die Burger lassen sich sehen, sogar in der vegetarischen Variante. Doch auch wenn alle Tische belegt sind, werden hungrige Mäuler nicht enttäuscht, denn nur einen Block entfernt erwartet sie The Factory, ein zweites Lokal desselben Konzepts. Einen Dollar mehr kostet das Essen hier, aus Gründen, die gemeinhin schleierhaft sind. Verhungern muss hier jedenfalls niemand, so viel steht fest.

Ein von C King (@calvin649) gepostetes Foto am

(Text und Titelfoto Amelie Conrad)

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