Kanada: Newfoundland und Labrador

Durchatmen. Entspannen. Umdenken – Kanada’s Wildnisgebiete

Wenn es zwei Tage und Nächte ununterbrochen schüttet und die Temperaturen um Null Wurzeln schlagen. Wenn die Ablagerungen flussaufwärts das vormals klare Wasser schmutzig-braun färben, der Himmel fast schwarz und der Schlafsack nicht mehr trocken wird. Wenn der ständige Wasserkontakt die Haut aufspringen lässt und die Arbeit mit dem Paddel die Schultern in Pudding verwandelt. Und wenn man dann auch noch mit Schippe, Klopapier und verschließbarer Plastiktüte in den Busch ziehen und sich in denkbar schutzlosester Stellung Heerscharen von Mücken und Schwarzfliegen ausliefern muss. Kurz, wenn man sich so richtig mies fühlt und es zu allen Überfluss auch noch wenigstens 200 Kilometer (Luftlinie) zur nächsten heissen Dusche sind, dann stellt man sich schon mal die Frage aller Fragen: Warum nur, warum? Nur Elche, Bären, Adler und die Natur Die Antwort: Weil dies die kanadische Wildnis ist! Mit anderen Worten: Weil es hier  … Weiter

East Coast Trail: Augenschmaus ohne Absperrseile

Die Sonne steht tief. Wo bleibt Harold Pennell? Wenn der Besitzer des Northwest B&B nicht bald auftaucht, werde ich auch den Rückweg vom Cape Race Lighthouse nach Trepassey zu Fuß gehen müssen. Noch einmal 20 km. Das wäre, auch wenn ich diese Strecke schon einmal in den Knochen habe, nicht allzu tragisch. Es ist einfach zu schön hier. Im letzten Tageslicht würde ich durch ein weichgezeichnetes Stilleben aus tiefblauem Nordatlantik, schneeweißer Brandung und baumlosem Grasland, hier “Barrens” genannt, wandern. In aller Ruhe, auf einer autolosen Schotterstraße. “How a` ya meekin´ ut tedee, ba?” Nun kenne ich Harold aber nicht persönlich, und am Telefon hat sein irisch gefärbter Mrs.-Doubtfire-Akzent mein Englisch derart strapaziert, daß ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich ihn richtig verstanden habe. Ich kann daher nur freundlich lächeln, als Harold endlich in seinem Uralt-Truck heranrumpelt und mich mit einem  … Weiter

Weltkrieg in Kanada: Als auf Bell Island die Kühe umfielen

In der Nacht des 4. September 1942 dringt U-513 unweit der neufundländischen Hauptstadt St. John`s in die Conception Bay ein. Vor der Steilküste von Bell Island erwartet das von Kapitän-Leutnant Rolf Rüggeberg befehligte U-Boot auf dem Meeresboden den Tagesanbruch. Am Morgen des 5. September steigt U-513 auf Periskoptiefe. Schnell macht Rüggeberg seine Ziele aus. Zwei alliierte Erzfrachter, die “S.S. Saganaga” und die “S.S. Lord Strathcona”, ankern dicht vor der Insel. Die “Saganaga” ist zuerst dran. Um 11.07 treffen sie zwei deutsche Torpedos mittschiffs. In weniger als 30 Sekunden geht der 5000-Tonnen-Frachter unter. 29 Mann der 48-köpfigen Besatzung kommen ums Leben. Wenige Minuten später torpediert U-513 den 7500-Tonner “Lord Strathcona”. Auch dieses Schiff sinkt in kürzester Zeit, doch dieses Mal kann sich die Mannschaft rechtzeitig ans Ufer retten. Die neufundländischen Behörden reagieren mit der Befestigung der Hafenanlagen von Bell Island. Maschinengewehre und Scheinwerfer  … Weiter

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